Weihnachtsbasar – die Schülerzeitung vor Ort

Eindrücke vom Weihnachtsbasar am Leibniz-Gymnasium Östringen am 01. Dezember 2023

Weihnachtsdekoration soweit das Auge reicht, der Geruch von warmen Waffeln in der Luft, Musik läuft im Hintergrund und dann:

FEUERALARM

So war der Start des Weihnachtsbasars. Der Alarm löste gemischte Gefühle aus… Eine Mitschülerin berichtete uns Folgendes:

Auf diese Weise liefen tatsächlich auch die meisten unserer Gespräche ab. Eine Mischung aus Antworten auf unsere Fragen und freien Gedanken zum Abend. Diesem Muster entspricht auch dieser Artikel.

Für einige Schüler war der Freitag besonders lang, denn sie verbrachten den ganzen Tag in der Schule, um fleißig bei den Vorbereitungen mitzuhelfen. Wir haben uns umgehört und mitbekommen, dass – obwohl es natürlich einige Herausforderungen wie das Fehlen benötigter Gegenstände oder allgemeinen Stress gab – die Vorbereitungen für die meisten Klassen im Endeffekt doch recht reibungslos gelaufen sind.
Die Angebote kamen auch sehr gut an. Mehrere der Interviewten freuten sich über die vielen unterschiedlichen Angebote, die es in jeden Klassenstufen gab, für Groß und Klein. Die Vielfalt und Kreatitivät hierbei war für einige eine positive Überraschung. Ein Schüler gab berechtigterweise zu, dass er nicht erwartet hatte, im Laufe des Abends in einem Klassenzimmer für Belohnungen Sportübungen zu machen. Auch der für einen Weihnachtsbasar eher ungewöhnliche Escape Room schaffte es, positive Aufmerksamkeit und Neugier zu erregen. Dazu kam noch der Anblick von den zwei Lehrern, Herrn Schäfer und Herrn Ruby, beim Karaoke-Singen, was für die Allermeisten nochmal ein anderes Highlight war- mal abgesehen vom Feueralarm, der die Besucher lautstark zu begrüßen versuchte.

Etwas schwierig wurde es, wenn größere, in Gespräche vertiefte Gruppen an Leuten den Gang verengten. Jedoch konnte nichts dafür sorgen, dass die Stimmung getrübt wurde. So ließ sich immer wieder beobachten, wie Bekannte aufeinander trafen und herzliche Gespräche miteinander führten oder Schüler sich über Ereignisse freuten. Auch die Stimmen und Geräusche im Schulhaus konnten unserer Meinung nach einen positiven Beitrag zur Atmosphäre des Basars leisten. In diesem Zusammenhang folgt eine kleine Momentaufnahme…

Hier erhalten wir übrigens einen interessanten Eindruck über die Finanzen der Basarbesucher: Während unsere Mitschülerin nur etwa 10 Euro ausgegeben hat, gab es auch Berichte von Ausgaben über 35 Euro. Maximale Selbstkontrolle hatten diejenigen, die tatsächlich keinen Cent ausgegeben haben. Bewundernswert!
Was tendenziell am beliebtesten war? Das konnte man schnell herausfinden, indem man sich einfach nur etwas zu essen kaufen wollte. Weihnachtliche Leckereien waren besonders schnell ausverkauft.
Ein spontan von uns aufgeschnapptes Zitat aus der Mittelstufe beschreibt den Ansturm ziemlich gut und ist wegen der Ehrlichkeit definitiv bei uns hängen geblieben: „Ey, ich kann nicht mehr. Wir hätten uns einfach beim Kegeln eintragen sollen oder so.“ Ohne Aktivitäten wie das Kegeln runtermachen zu wollen, verdeutlicht diese Aussage die Suche der Schüler nach einfacher umzusetzenden Angeboten. Ohne Zweifel war die Arbeit an den Ständen (wie hier zum Beispiel am Waffelstand) nicht leicht für die jungen Schüler. Noch dazu kam, dass einige Schüler nach dem offiziellen Schluss bleiben mussten, um aufzuräumen.
Was ihnen jedoch sicherlich bleibt, ist ein gewisser Stolz, dass sie es erfolgreich gemeistert haben, vielen Besuchern eine angenehme Erfahrung zu bieten und finanzielle Mittel für einen guten Zweck erwirtschaftet zu haben und außerdem so manche schöne Erinnerung. 😉

Wir wünschen allen noch eine schöne Adventszeit!
An die Schüler: Haltet durch mit den Klausurenphasen. Bald ist es geschafft.
Macht’s gut.

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