Mein perfekter Tag im Weltall

Als ich gestern Abend aufwachte, kitzelte mich plötzlich etwas am Fuß. Ich sprang auf, um nachzuschauen, was das war. Aber ich konnte leider nichts entdecken. Da ich ja im Weltall war, wusste man nie, was hier passieren kann. Endlich! Es war weg, dieses merkwürdige Gefühl, kein Kitzeln und Ziehen mehr. Also kuschelte ich mich gemütlich in mein Kissen und schlief ein.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich nur noch einen Socken an. Ich suchte noch einmal ganz genau, aber ich habe den zweiten Socken auch nach dem zweiten Mal Hinschauen nicht gefunden. Aber was war das? Plötzlich sah ich ein kleines Wesen, das ein bisschen wie eine kleine, knollige Kartoffel aussah.

Es kam auf mich zu und sagte: ,,Hey du! Wie heißt du? …Ich heiße Pipedei und bin ein Paudi.“ ,,Ein…ein Paudi? Was soll denn das sein? So etwas habe ich ja noch nie gehört“, murmelte ich. ,,Doch, mich gibt es wirklich! Es gibt sogar noch mehr von meiner Art. Soll ich sie holen?“, fragte mich der kleine Paudi. ,,Ähm…ok, ich schau mir sie mal an“, antwortete ich. Da holte er auf einmal gaaanz tief Luft, nahm zwei Finger in den Mund und pfiff so laut, dass ich Angst hatte, dass mein Trommelfell gleich platzte. Nach ungefähr drei Minuten war meine ganze Weltraumkapsel voll mit Paudis. Sie begrüßten mich freundlich und einer von ihnen lud mich und die anderen Paudis sogar zum Essen ein. Er schwärmte schon von seinem leckeren Büfett von Schlangenaugen, Hühnerfüßen und von Krötenspeichel. Alle Paudis freuten sich und ich hoffte, dass es dort auch für Menschen genießbares Essen gibt und nicht nur Essen für Paudis. Also freute ich mich mit ihnen. Als die meisten süßen Kartoffelmonster gehen wollten, fragte ich Pipedei, ob er wüsste, wo meine neue Socke steckt. Er antwortete: ,,Meinst Du meinen neuen Schlafsack?“ ,,Ja, den meine ich!“, knurrte ich ihn an.

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