LGÖ-Robokekse beim Deutschlandfinale für Dänemark qualifiziert!

Am 16. und 17. Juni 2023 fand das Deutschlandfinale der WRO (World Robot Olympiad) in der Messe Freiburg statt. Von den LGÖ-Robokeksen hatten sich dafür beim Regionalentscheid sowohl das Elementary- als auch das Seniorteam qualifiziert. So ging es mit dem LGÖ-Schulbus am Freitagmorgen um 7.30 Uhr los, so dass die LGÖ-Vertreter, wie auch alle anderen 400 Teilnehmer in knapp 130 Teams, pünktlich zu Hallenöffnung um 9.30 Uhr vor Ort waren.

Die Wertung unterschied sich leicht von der der Regionalwettbewerbe. So zählten die Punktzahlen des besten der zwei Roboterläufe vom ersten Tag und des besten Laufs des zweiten Tages zusammen für das Gesamtergebnis. Außerdem gab es für den zweiten Tag vollständig neue Aufgaben, die der Roboter bearbeiten musste. Die Aufgaben des ersten Tages entsprachen denen beim Regionalwettbewerb. Das Elementaryteam hatte in den Pfingstferien weiter am Programm gearbeitet und konnte seine Punktzahl im Vergleich zum Regionalwettbewerb von 84 auf 104 Punkte steigern. Damit stand das Team nach dem ersten Tag auf Platz 2. Beim Seniorteam lief es leider nicht so gut. Trotz Verbesserungen am Roboter ging bei den Wertungsrunden einiges schief, so dass das Team die 116 Punkte vom Regionalwettbewerb nicht erreichen konnte und leider nur 68 Punkte bekam, was für einen 14. Platz nach dem ersten Tag reichte. Das Ziel für den zweiten Tag lautete nun Verbesserung in die Top Ten.

Nach dem aufregenden ersten Wettbewerbstag wurden die Zimmer in einer kleinen Pension in einem Freiburger Vorort bezogen und dann ging es zum Abendessen in die Freiburger Innenstadt. Nach einer Stärkung im Biergarten auf dem Schlossberg gab es noch eine kurze Stadtführung vom Team-Coach, der in Freiburg studiert hatte und so die schönsten zum Teil verborgenen Stellen der Innenstadt zeigen konnte. Hier kühlten viele Studis gerade ihre Füße in den Bächle der Stadt. Der Münsterplatz konnte leider nicht betreten werden, dort war gerade ein Peter Maffay Livekonzert. „Über sieben Brücken“ schallte es entschädigend bis in alle Seitengassen. Nach einem Eis ging es zurück zur Unterkunft. Schließlich wollte man für den nächsten Tag fit sein.

Voller Anspannung startete der zweite Tag mit der Verkündigung der neuen Aufgaben und darauf ging es sofort ans Programmieren. Hierbei spielte der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle. Das Seniorteam schaffte in beiden Läufen 90 Punkte, was, wenn man nur den zweiten Tag betrachtete, einem 3. Platz entsprach. Insgesamt konnten die LGÖ-Robokekse 4 sich damit auf den 9. Platz verbessern. Im Gegensatz dazu lief es nun beim Elementaryteam schlecht. Das Team bekam technische Probleme mit dem Laptop und in der Kürze der Zeit konnte der Roboter dann nicht mehr richtig programmiert werden. So erreichte das Team in beiden Läufen jeweils nur 20 Punkte. Bis auf zwei Teams schafften an diesem Tag aber alle maximal 40 Punkte, so dass die Spannung groß war, auf welchem Platz man nun wäre. Da die Roboter an mehreren Tischen gleichzeitig fuhren, und die Ergebnisse noch nicht veröffentlicht waren, konnte man höchstens ahnen, wo man steht. Alle Materialen wurden nach den Roboterläufen zurück in den Schulbus geräumt, so dass man nach der Siegerehrung gleich losfahren konnte.

Bei der Siegerehrung wurden die LGÖ-Robokekse 1 dann doch noch nach vorne gerufen. Mit dem 4. Platz hatten sie sich zwar nicht für das Weltfinale in Panama aber immerhin für das WRO Friendship Invitational im September in Odense in Dänemark qualifiziert. Bei dieser mehrtägigen Veranstaltung werden etwa 200 Teams aus der ganzen Welt erwartet und das LGÖ wird als Vertreter Deutschlands in diesem Jahr mit dabei sein. Ein großer Erfolg für die LGÖ-Robokekse, der auch alle anderen AG-Mitglieder motiviert, im nächsten Schuljahr weiterzumachen und wieder an der WRO teilzunehmen.

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