Ein Blick hinter die Kulissen der Rhein-Neckar Löwen

Ein Artikel von Lisa Werner, Marlene Bohn, Katharina Specht der 8d

Eure rasende Reporter von „Post it“ fragten sich: Wie trainieren Handball-Talente bei den Rhein-Neckar Löwen? Dank Herrn Abt konnten wir uns in der Trainingshalle umsehen und spannende Einblicke in Training, Alltag und Rituale der Handballer gewinnen.

Die Ausstattung

Die Trainingsbedingungen sind beeindruckend. Die Spieler können verschiedene Räume nutzen, darunter einen Kraftraum, einen Physiotherapieraum, eine Sauna und sogar ein Kältebecken mit etwa 5°C kaltem Wasser zur Regeneration. Außerdem gibt es einen Videoraum, in dem Spielzüge und Gegner vor und nach den Spielen analysiert werden. Außerdem gibt es einen Trikotraum, Umkleiden und ein Trainerbüro.

Das Training

Das Training selbst ist abwechslungsreich aufgebaut. Torhüter trainieren zum Beispiel ihre Reaktionsfähigkeit und üben spezielle Würfe aufs Tor. Die Feldspieler beginnen meist mit Aufwärmen und Dehnen. Danach folgen Koordinationsübungen, Wurftraining und verschiedene Passübungen. Manchmal spielen die Spieler auch Fußball, etwa in einem 7-gegen-7-Spiel, um ihre Technik und Beweglichkeit zu verbessern.

Viele der Spieler trainieren sehr häufig. Manche stehen sogar fünf bis sechs Mal pro Woche in der Halle. Das Training dauert meist etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Neben dem normalen Mannschaftstraining machen einige Spieler zusätzlich Krafttraining, um ihre Leistung zu verbessern. Vor den Auswärtsspielen essen sie zusammen im Clubhaus und sonst essen sie gerne Reis, Pasta oder Hähnchen.

Wir hatten die Gelegenheit, auch kurz mit einigen Spielern zu sprechen und haben ein paar interessante Informationen über sie zusammengestellt:

  • Robert Timmermeister (Rückennummer 7)

Er war ehemaliger Schüler des Leibniz-Gymnasiums und spielt seit seiner Jugend bei den Rhein-Neckar Löwen.

  • Dani Baijens (Rückennummer 77)

Er spielt gerne gegen Hamburg, weil dies sein alter Verein war und sein Lieblingsspieler bei den Löwen ist Edwin Aspenbeck.

  • David Späth (Rückennummer 29/1)

Er spielt am liebsten gegen Freunde aus der Nationalmannschaft und hat einen guten Draht zu seinen Mitspielern. Er erzählte uns, dass die Gruppendynamik der Rhein-Neckar Löwen sehr gut ist und er sich in der Mannschaft wohlfühlt.

  • Jannik Kohlbacher (Rückennummer 80)

Sein Ritual vor den Spielen sind Trickwürfe mit Dani Baijens. Sein Lieblingsmitspieler ist Sebastian Heymann.

  • Mike Jensen (Rückennummer 20)

Torwart; hat auch ein bestimmtes Ritual vor den Spielen. Er zieht seine Klamotten in einer bestimmten Reihenfolge an. Lieblingsmitspieler ist David Späth und er bestellt lieber Essen als ins Restaurant zu gehen.

  • David Móré (Rückennummer 15)

Er hat auch ein bestimmtes Ritual vor den Spielen: Er zieht zuerst die linke und dann die rechte Seite an. Er bestellt lieber Essen geht, aber gerne mit seiner Freundin ins Restaurant.

Der Trainer erklärte uns außerdem, was den Verein besonders macht. Die Rhein-Neckar Löwen seien ein sehr professioneller Club mit guten Strukturen. Viele Spieler kommen sogar aus anderen Städten, um hier zu trainieren. Das zeigt, wie attraktiv der Verein für junge Talente ist.

Unser Fazit: Hinter dem Erfolg der Rhein-Neckar Löwen steckt viel Arbeit, Disziplin und Teamgeist – und vor allem jede Menge Leidenschaft für den Handball.

Bildquellen:

https://www.rhein-neckar-loewen.de/

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