
Meme Wettbewerb rund ums LGÖ
Aufgepasst UND Zugehört! Auch dieses Schuljahr hat sich die Schülerzeitung wieder vorgenommen einen Meme-Wettbewerb zu starten. Besonders weil im Jahr 2024 viele Lacher und tolle Preise verdient wurden.
Eine Woche ohne Handy – für
viele klingt das wie ein Sprung in eine andere Zeit. Kein Scrollen durch Social Media, keine schnellen Nachrichten an Freunde. Genau dieses Experiment habe ich gewagt: Sieben Tage komplett offline. Welche Herausforderungen auf mich warteten und ob mir am Ende etwas gefehlt hat, davon handelt dieser Selbstversuch.
Heute ist Sonntag, der 1. März 2026, und somit mein letzter Tag mit Handy. Als ich mich für diesen Versuch entschieden habe, habe ich nicht gedacht, dass es so viel zu bedenken gibt. Ich habe mir nur gedacht: Die Menschen hatten doch früher auch kein Handy, so schwer kann es also nicht sein.
Jetzt sehen meine Gedanken ein bisschen anders aus. Wer soll mich wecken? Wie kann ich mit anderen kommunizieren? Wie gehe ich damit um, unterwegs niemanden kontaktieren zu können? Was mache ich, wenn sich Pläne kurzfristig ändern und ich nicht erreichbar bin? Wie soll ich meinen Alltag daran anpassen??
Ich fange erst einmal damit an meinen alten Wecker herauszukramen, das Festnetztelefon wieder in Betrieb zu nehmen und mir eine neue E-Mail-Adresse einzurichten.
Jetzt bin ich optimistisch, dass ich eine ganze Woche ohne Handy schaffe! Aber ob ich wirklich durchhalte, das wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.
Tag 1: Der erste Tag ist vorbei. Es war sogar noch einfacher als gedacht! Das liegt aber
eventuell auch daran, dass ich außerhalb von Schule und Training nicht viel Zeit hatte. Trotzdem sind mir ein paar Dinge aufgefallen. Normalerweise höre ich jeden Morgen Musik, um richtig wach zu werden. Das war heute leider nicht so einfach.
Übrigens betrifft dieser Versuch nicht nur mich, sondern mein gesamtes näheres Umfeld. Ein Beispiel: Ich kam heute etwas später als sonst vom Training nach Hause. Normalerweise hätte ich einfach kurz geschrieben, dass ich mich verspäte. Doch ohne Handy ging das nicht. Mein Vater hat sich dadurch viel schneller Sorgen gemacht, weil er nicht wusste, wo ich bin oder warum ich noch nicht da war. Für mich war das zwar nur eine kleine Verspätung, aber für ihn eine stressige Situation.
Es ist erstaunlich, wie viel Sicherheit ein Handy gibt – und das nicht nur mir.
Tag 2: Heute hat sich in meinem Alltag nicht viel verändert. Ich hatte erneut kaum freie Zeit, daher hat mir das Handy auch nicht wirklich gefehlt. Was ich aber heute deutlich gemerkt habe: Ohne Handy ist man vollkommen isoliert. Keine Updates von Freunden und keine Möglichkeit, sich einzubringen oder selbst etwas zu teilen. Und das betrifft nicht nur das Online-Leben, sondern auch das echte Leben. In der Schule unterhalten sich alle über ein Thema, von dem alle bereits Bescheid wissen, während du es gerade erst erfährst. Das führt dazu, dass ich bei manchen Gesprächen nicht mitreden kann, weil ich nicht weiß, worum es geht.
Ohne Handy verpasst man also nicht nur die reine Unterhaltung, sondern auch einen Teil des sozialen Austauschs.
Tag 3: Ich mache vor dem Training noch ein kurzes Nickerchen und wache um 20 Uhr auf. Allerdings begann das Training bereits um 19Uhr. Klar, zum einen habe ich verpennt, weil ich den Handywecker nicht nutzen konnte. Zum andern, und das ist in meinen Augen am wichtigsten, hatte ich tatsächlich einmal ZEIT für ein kurzes Schläfchen!!!
Ich merke plötzlich, dass ich ohne Handy Dinge angehen kann, für die sonst im Alltag oft wenig Raum bleibt: Im Garten arbeiten, öfter laufen gehen, etwas backen. Beschäftigungen, für die ich mir vorher extra Stress gemacht habe, um sie noch irgendwie in meinen Alltag zu quetschen, werden ganz selbstverständlich. Statt ständig durch Social Media abgelenkt zu sein, konnte ich mich richtig auf diese Hobbys einlassen. Ich stelle fest, wie gut es tut, einfach mal im Moment zu sein – ohne den Druck, ständig online sein zu müssen.
Tag 4: So langsam gewöhne ich mich wirklich daran, kein Handy zu haben. Und so schwer, wie ich anfangs dachte, fällt es mir gar nicht. Außerdem habe ich das Gefühl, allgemein weniger gestresst und besser gelaunt zu sein. Das könnte natürlich auch an dem sonnigen Wetter liegen, aber ich habe ein bisschen recherchiert und es ist tatsächlich so, dass man gestresster ist, wenn das Gehirn ununterbrochen neue Informationen und Nachrichten aufnehmen und verarbeiten muss. Genau das ist mit einem Handy dauerhaft der Fall, durch Nachrichten von Freunden, Instagram oder Tiktok.
Tag 5: Mal wieder habe ich heute durch Schule und Arbeit kaum Zeit, überhaupt an mein Handy zu denken. Aber muss ich auch gar nicht, denn mittlerweile hat sich das echt gut eingespielt. Wer mich kontaktieren will, ruft mich über das Festnetztelefon an oder schreibt mir eine E-Mail. Klar, so bin ich nicht immer erreichbar, aber das hat bisher kein Problem dargestellt. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten bin. In meinem Umfeld haben alle anderen ihre Handys dabei und bekommen alles Wichtige mit. So werde ich trotzdem über Neuigkeiten informiert, ohne selbst ständig online sein zu müssen.
Tag 6: Heute wäre es ohne Handy sehr schwierig geworden! Ich fahre nach Luxembourg, um eine Freundin zu besuchen. Ohne Handy ist es deutlich komplizierter, mit den ausgefallenen und verspäteten Zügen umzugehen. Allerdings habe ich Glück, denn meine Begleitung hat ein Handy dabei. So können wir alternative Verbindungen schnell überprüfen und entsprechend reagieren. Ähnlich läuft es am Abend. Wir müssen viermal umsteigen, doch der erste Bus hat schon Verspätung. Ohne Handy wären wir vermutlich nicht mehr heimgekommen.
Tag 7: Heute ist der letzte Tag und ich muss sagen, wenn es mich nicht so abhängig von anderen machen würde, dann könnte ich mir vorstellen, den Selbstversuch noch länger durchzuziehen. Mir wurde bewusst, wie abhängig ich im Alltag von bestimmten Funktionen bin, etwa um die Uhrzeit zu checken, Zugverbindungen nachzusehen oder spontan Fotos zu machen. Das war auf Dauer ziemlich nervig. Man fühlt sich unselbstständig und irgendwie eingeschränkt.
Mein Fazit also: Nicht das Handy an sich ist das Problem, sondern vor allem die Art, wie wir es nutzen! Während Social Media oft verzichtbar ist, erweisen sich praktische Funktionen im Alltag als kaum wegzudenken.
Mein Appell nach dieser Woche: Legt das Handy ruhig öfter mal bewusst aus der Hand – oder traut euch sogar, für eine längere Zeit darauf zu verzichten. Man merkt erst dann, wie viel Ruhe und freie Zeit dadurch entsteht und wie gut es tun kann, sich auf das echte Leben um einen herum zu konzentrieren. Ich bin davon überzeugt, dass jeder eine Veränderung wahrnehmen wird.
Bildquellen:
https://pixabay.com/de/illustrations/instagram-social-media-6739335/
https://pixabay.com/de/illustrations/tiktok-symbol-tiktok-social-media-6739342/
https://pixabay.com/de/vectors/verboten-mobiltelefon-handy-149887/

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Ob Reportagen oder Schulaufsätze, manchmal fühlen sich die selbstgeschriebenen Texte staubtrocken an. Eure Schülerzeitung „Post it“ hat ein Gegenmittel gesucht, damit der nächste Text richtig bunt und spannend wird.