Briefe gegen das VERGESSEN

Unter diesem Motto schloss sich der evangelische Religionskurs der Jahrgangsstufe 1, geleitet von Frau Gugumus, einer Initiative von Amnesty International an.

Während unsere menschlichen Grundrechte in Deutschland tief im Gesetz verankert sind, verrät ein Blick in andere Teile der Welt, dass dort täglich Menschen festgenommen, bedroht, gefoltert und getötet werden. Dabei haben sich die Betroffenen oft nur für die Menschenrechte, wie die freie Meinungsäußerung in ihrem Land, eingesetzt oder auf friedliche Art und Weise die eigene Regierung kritisiert. Aufgrund der Tatsache, dass diese politischen Gefangenen allzu oft ohne ein faires Gerichtsverfahren verurteilt werden, besteht die Gefahr, dass das Ihnen widerfahrene Unrecht nicht wahrgenommen wird oder sogar in VERGESSENHEIT gerät. Damit es nicht so weit kommt, benötigen diese Menschen unseren Schutz, unsere Solidarität und unseren Einsatz. Denn statt nur auf unseren eigenen Menschenrechten zu verharren, liegt es in unserer Verantwortung, sich aktiv für die Menschenrechte anderer einzusetzen. Dies obliegt unserer Menschenpflicht.

Genau an dieser Stelle will die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit ihrer Initiative „Briefe gegen das VERGESSEN“ ansetzen. Die Briefe, die an die verantwortlichen Politiker*innen adressiert sind, sollen Hoffnung für die Gefangenen schaffen und die Verantwortlichen durch die enorme Anzahl an Briefen gezielt unter Druck setzen – ganz nach dem Prinzip „ein Feuer ist nicht mehr als die Summe kleiner Funken“.

Auch wir als Religionskurs gehen als gutes Vorbild voran und haben Briefe zur Unterstützung politischer Gefangener in den unterschiedlichsten Ländern verfasst. Dabei ging es für alle auch darum, sich in die Situationen der betroffenen Personen hineinzuversetzen und die Relevanz der eigenen Menschenpflicht bewusst zu elaborieren.

Daher ist es an dieser Stelle auch angebracht, an die Schulgemeinschaft zu appellieren, dem Beispiel gerne Folge zu leisten. Unter folgendem Link könnt ihr euch über weitere Schritte informieren:

https://www.amnesty.de/mitmachen/briefe-gegen-das-vergessen

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