Artikel geschrieben von Laura Böhm und Jonas Röder aus Klasse 6g
Mehr Bewegung im Schulalltag: Unter diesem Motto wurden dieses Schuljahr je zwei Schüler*innen der Klassen 5 und 6 zu sogenannten „Bewegungsmeldern“ ausgebildet. Sie sind dafür verantwortlich, dass in regelmäßigen Abständen Bewegungspausen stattfinden, mit dem Ziel die Konzentration im Unterricht zu stärken. Pauline Weiß und Marie Wolf aus der Klasse 9e haben sich bei der Ausbildung engagiert. Mit eurer Schülerzeitung Post it haben sie über ihre Erfahrungen gesprochen.
1. Wie alles anfing und was die Idee war
Die Idee für das Projekt hatte Herr Hohlweck. Er war früher der Klassenlehrer von Marie und Pauline und ist Sportlehrer. Weil unsere Schule ein Sportgymnasium ist, passen Sport und Bewegung natürlich super zu uns!
Herr Hohlweck wollte, dass wir uns auch im normalen Unterricht zwischendurch mal bewegen können. Vor allem, wenn man zwei Stunden am Stück dasselbe Fach hat, wird man ja oft zappelig und kann sich nicht mehr gut konzentrieren. Da hilft eine kurze, sportliche Pause viel besser, um den Kopf wieder frei zu bekommen, als wenn man einfach nur auf dem Stuhl sitzen bleibt. Die Klasse von Marie und Pauline durfte das Ganze als Erste ein ganzes Jahr lang testen. Alle fanden es richtig klasse und haben super mitgemacht!
2. So läuft die Bewegungspause im Schulalltag ab
Wann wird „gesportelt“? Meistens finden die Bewegungspausen in der 2., 5. und 7. Stunde statt. Aber natürlich nur, wenn es auch Sinn macht! Wenn gerade alle ganz leise und konzentriert arbeiten oder wir sowieso Kunst oder Sport haben, lassen wir die Pause einfach mal weg.
Immer flexibel bleiben: Die Pause richtet sich nicht nach der Stechuhr. Wenn die Klasse mitten im Unterricht unruhig wird, ist genau der richtige Moment für eine Runde Bewegung!
Lehrer und Schüler als Team: Am Anfang war es für Maries und Paulines Lehrer noch etwas ungewohnt. Aber bald haben alle toll mitgemacht – sogar der Informatiklehrer Herr Stirner! Marie und Pauline haben mit der Zeit selbst gelernt, wann der perfekte Moment im Unterricht ist. Also zum Beispiel nicht genau dann, wenn der Lehrer gerade etwas ganz Wichtiges an der Tafel erklärt.
3. Was für Übungen werden überhaupt gemacht?
Ganz am Anfang wurden Übungen nach einem fertigen Plan gemacht. Das wurde aber schnell ein bisschen langweilig, weil es immer dasselbe war. Deshalb haben Marie und Pauline sich selbst Übungen ausgedacht! Die beiden machen nämlich auch in ihrer Freizeit viel Sport (Handball und Gardetanz) und kennen tolle Kraft- und Dehnübungen. Dabei achten sie genau darauf, was der Klasse Spaß macht: Blöde Übungen fliegen sofort raus. Übungen, die alle cool finden, werden öfter gemacht. Damit jeder mitkommt, gibt es leichte und schwere Versionen. Bei Liegestützen gibt es zum Beispiel eine kleine Anzahl, die jeder schaffen kann – und wer super fit ist, darf einfach noch ein paar mehr machen!
4. Wünsche für die Zukunft
Marie und Pauline wollten einfach, dass das Projekt in ihrer eigenen Klasse super klappt. Und das hat es! Die Stimmung beim Lernen ist viel besser geworden, alle können sich besser konzentrieren und es macht auch noch riesigen Spaß.
Die beiden sind jetzt in der 9. Klasse und machen das schon seit der 8. Klasse. Sie wollen das Projekt im nächsten Schuljahr unbedingt weitermachen! Ihr großer Traum ist es, dass bald noch viel mehr Klassen an unserer Schule bei den „Bewegungsmeldern“ mitmachen – am liebsten die ganze Schule!
Bild:
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