ZSWA und das Geheimnis des „Goldenen Berliners“

Ein Artikel von Laura Böhm und Jonas Röder (Klasse 6g)
 

„Polonäse Blankenese!“, dröhnte es aus den Boxen durch die festlich geschmückte Turnhalle. Es regnete buntes Konfetti von der Decke und überall duftete es herrlich nach süßen, pudergezuckerten Krapfen. Die Stimmung auf der großen Faschingsparty des Gymnasiums war auf dem Höhepunkt!

Mittendrin waren natürlich auch unsere vier Freunde von der Spezialeinheit ZSWA – Zusammen Schaffen Wir Alles. Sie hatten sich passend zu ihren Spezialfähigkeiten verkleidet:

  • Jake, der Schlaue, trug Mantel und Hut wie der berühmte Sherlock Holmes
  • Lucy, das Computer-Genie, ging als „Cyber-Girl“ mit einem blinkenden LED-Anzug
  • Max, der Sportliche, war als lautloser Ninja unterwegs und
  • Sina, die Meisterin der Verkleidung, ging stilecht als Geheimagentin

Der Preis ist heiß
Alle warteten gespannt auf das Highlight des Abends: Den großen Kostümwettbewerb! Herr Müller stand schon auf der Bühne neben dem Hauptpreis: Dem „Goldenen Berliner“. Das war ein riesiger Pokal in Krapfen-Form, gefüllt mit Kinogutscheinen für die ganze Gewinner-Klasse!

„Und nun zur Preisverleihung!“, rief Herr Müller. Doch genau in dem Moment ging das Licht aus. Absolute Dunkelheit. Ein kurzes Poltern war zu hören, dann ging das Licht wieder an. Ein Schrei ging durch die Menge: „Der ,Goldene Berliner’ ist weg!“

Die Ermittlung beginnt
„Das ist ein Fall für ZSWA!“, rief Jake und rückte seinen Detektivhut zurecht. Lucy checkte sofort die Lage. „Der Lichtschalter ist da vorne. Jemand muss ihn absichtlich gedrückt haben, um das Chaos zu nutzen!“

Max sprang mit einem Satz auf die Bühne, um nach Spuren zu suchen. „Hier ist nichts… außer ein paar Schrauben und einem Stück silberne Pappe am Boden!“ Jake untersuchte das Fundstück mit seinem Röntgenblick für Hinweise. „Das ist kein Müll. Das ist Teil eines Kostüms. Ein sehr technisches Kostüm.“

Die Jagd auf den Roboter
Sina, die sich unauffällig in der Menge umgehört hatte, kam angerannt. „Ich habe Tobi aus der Technik-AG gesehen! Er trägt ein riesiges, selbstgebautes Roboter-Kostüm aus Kartons und Silberfolie. Er stand ganz nah an der Bühne!“ „Ein Roboter-Kostüm!“, rief Lucy. „Das ist perfekt! In dem breiten Bauch aus Karton kann man locker einen Pokal verstecken, ohne dass es jemand merkt!“

Die vier Freunde schwärmten aus. Max entdeckte den wankenden Riesen-Roboter, der versuchte, sich durch den Hinterausgang zu schleichen. „Halt!“, rief Max und sprintete los. Er war schneller als der klobige Roboter und versperrte ihm den Weg. Jake, Lucy und Sina umzingelten ihn.

Ein Geständnis mit Trostpreis
„Gib auf, Tobi“, sagte Jake streng. „Wir wissen, dass du den Pokal hast.“ Der Roboter seufzte blechern. Tobi nahm den eckigen Papp-Helm ab. Er sah wütend und traurig zugleich aus. Aus dem Bauch seines Kostüms zog er den „Goldenen Berliner“ hervor.

„Warum hast du das getan?“, fragte Sina. „Weil ich gewinnen wollte!“, rief Tobi trotzig. „Ich habe Wochen an diesem Kostüm gebaut. Es blinkt, es bewegt sich – es ist genial! Aber ich hatte Angst, dass mein selbstgebauter Roboter gegen die gekauften Kostüme der anderen keine Chance hat! Ich wollte den Preis unbedingt.“

„Aber doch nicht so“, meinte Lucy kopfschüttelnd. „Das ist Diebstahl.“

Tobi gab den Pokal zurück und entschuldigte sich kleinlaut bei Herrn Müller. Der Lehrer seufzte tief: „Das ist wirklich tragisch, Tobi. Ich habe gerade auf den Zettel der Jury geschaut. Dein Roboter war tatsächlich der Gewinner! Du hättest den Pokal auch ganz ehrlich bekommen.“

Tobi wurde knallrot und ließ den Kopf hängen. Herr Müller lächelte dann aber doch milde: „Den Hauptpreis können wir dir nach der Aktion natürlich nicht geben. Aber weil dein Kostüm technisch so ein Meisterwerk ist, sollst du nicht ganz leer ausgehen.“ Er griff in eine Schachtel auf dem Pult und reichte Tobi einen echten, dicken Krapfen mit Puderzucker. „Hier, ein süßer Trostpreis. Und beim nächsten Mal vertraust du einfach auf dein Können, abgemacht?“

Tobi biss dankbar in den Krapfen und nickte. Die Party war gerettet! Zwar musste Tobi später beim Aufräumen der Turnhalle helfen, aber er hatte seine Lektion gelernt. Und ZSWA hatte wieder einmal bewiesen: Egal ob Weihnachten oder Fasching – Verbrechen lohnen sich nicht (aber Ehrlichkeit schmeckt am besten)!

Das Bild ist mit dem KI-Assistenten Gemini erstellt.

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