Argentinienaustausch 2026

Geschrieben von Sophia Dähmlow, Carmen Stams, Lisa-Noel Faller, Luis Becker

Kurz vor Beginn der Sommerferien starteten wir unseren Rückbesuch zu unseren argentinischen Austauschschülern. Wir verbrachten die knapp zwei Monate in Mar del Plata und besuchten dort die Juan-Gutenberg-Schule, an der man im Kindergarten damit anfängt, Deutsch zu lernen.

Zu Beginn unseres Austausches hatten wir die Möglichkeit, die Fußball-WM der Männer zu verfolgen. Vor allem durch die Augen der Argentinier war das eine interessante und tolle Erfahrung, da wir das Ausmaß der Begeisterung erleben durften. Das Land und die Menschen kennenzulernen, war nichtsdestotrotz das beste unseres Austausches! Wir machten sehr viele neue Bekanntschaften und lebten einen argentinischen Lifestyle, den wir so schnell nicht vergessen werden. Spanisch konnten wir uns dadurch über die ganzen Wochen hinweg auch recht gut aneignen.

Das Schulleben war eine ganz andere Erfahrung für uns, da es doch mehr Unterschiede zu den deutschen Schulen gibt, als man denkt. So ist beispielsweise der Unterricht lockerer als in Deutschland (obwohl wir an einer Privatschule waren), und die Schüler schreiben dort auch keine Abschlusstests wie das Abitur, sondern müssen für ihre Universitäten im Vorfeld extra Kurse belegen. Dementsprechend war die Schule für uns Deutschen relativ ruhig und wir hatten die Möglichkeit, etwas parallel für das LGÖ zu arbeiten.

Am angenehmsten in unserer Freizeit war es, uns in den „Shopping-Straßen“ (Alem, Güemes, …) oder am Strand in kleine Cafés zu setzten oder einfach zu bummeln.

Zwar war in Argentinien Winter, als wir dort waren, wir sind allerdings trotzdem zu viert schwimmen gegangen, um das Meer direkt vor der Haustür zu nutzen.

Außerdem verbrachten wir ein paar Tage in Buenos Aires, um die Hauptstadt zu erkunden und machten einen Kurztrip zu den spektakulären Iguazú-Wasserfällen an der Grenze zu Brasilien und Paraguay.

Alles in allem war der Austausch für uns ein großartiges Erlebnis voller spannender Erfahrungen. Wir hatten die Möglichkeit, Einblicke in eine neue Kultur zu gewinnen und neue Freunde zu finden. 

Grundsätzlich würden wir den Austausch jedem empfehlen, der interessiert an internationalen Beziehungen und einer einmaligen Erfahrung ist. 

Ein riesiges Dankeschön gilt natürlich unseren Gastfamilien, die uns mit offenen Armen empfangen und uns wie ein zusätzliches Familienmitglied aufgenommen haben und dem LGÖ, die diesen Austausch 2026 mit uns zum ersten Mal begleitet hat.

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