Deutsch-französische Dritt-Ort-Begegnung in Breisach am Rhein

Vom 23.3. bis 27.3. fand nun schon zum zweiten Mal eine sogenannte Dritt-Ort-Begegnung (frz.: rencontre en tiers-lieu) in Breisach am Rhein statt. Hier trafen sich achtzehn deutsche Schülerinnen und Schüler der Klassen 11a und 10c mit einer Gruppe französischer Schüler unserer Partnerschule aus Paris. Begleitet und betreut wurden sie von Frau Baumgartner und Herrn Ehls auf deutscher Seite und drei weiteren Kolleginnen und Kollegen auf französischer Seite.

Wie schon vor zwei Jahren vereinbarten wir, uns an einem dritten, „neutralen“ Ort zu treffen, um gemeinsam ein paar Tage zu verbringen. Dieses Projekt wird dankenswerterweise vom OFAJ/DFJW (deutsch-französisches Jugendwerk) finanziell unterstützt, sodass die Gesamtkosten moderat bleiben. Das OFAJ / DFJW liefert an dieser Stelle einen grundlegenden Baustein für die Durchführung und Förderung deutsch-französischer Begegnungen. Wer sich für weitere Förderungsmöglichkeiten dieser Institution interessiert, möge gerne deren Homepage aufsuchen.

Nach den positiven Erfahrungen und Rückmeldungen beim ersten Treffen dieser Art im März 2024 hat sich gezeigt, dass dieses Austausch-Format viele Vorteile mit sich bringt und sehr geeignet ist, um den jungen Menschen direkte, persönliche Begegnungen zu ermöglichen und Gelegenheit bietet zum sprachlichen Austausch und zum Knüpfen bilateraler Freundschaften. Darüber hinaus konnten die Jugendlichen den Wert der Kultur- und Naturgüter, die die Regionen Oberrhein und Südelsass bieten, schätzen lernen und durch etliche Führungen und Besichtigungen ein Bewusstsein entwickeln für die Wichtigkeit des Umweltschutzes und des nachhaltigen Handelns auf verschiedenen Ebenen. Ebenso wurden Einblicke vermittelt in verschiedene Phasen der deutsch-französischen Geschichte. Letztlich hatten die Schülerinnen und Schüler natürlich auch viel Spaß dabei, innerhalb kleiner Gruppen bei diversen Sprachanimationen und Spielen ihre fremdsprachlichen Kenntnisse anzuwenden beziehungsweise zu perfektionieren und dabei neue Kontakte zu knüpfen.

Ein Schülerbericht aus der 10c zu diesem Tag:

Am Mittwoch sind wir mit dem Bus eine ¾ Stunde zu der bekannten Stadt Colmar gefahren. Dort haben wir zunächst eine interessante Führung im Museum Unterlinden bekommen. Hier haben wir die Kunst von Monet anschauen können und haben durch unsere Führerin die jeweiligen Geschichten zu den Kunstwerken und Künstlern zu hören bekommen. Das Museum war beeindrucken groß, wobei wir den Innen- und Außenbereich besichtigt haben. Daraufhin hatten wir eine kurze Freizeit, in der wir die Altstadt und verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie die Markthalle oder die Kirche besucht haben. Im Anschluss haben wir uns im Musée de jouée umgesehen, wo wir alle möglichen Spiele gespielt haben und dabei viel Spaß gehabt haben. In sprachgemischten Gruppen erkundigten wir uns später zur Nachhaltigkeit in Colmar, diesmal auf französisch. Unsere Franzosen haben uns als Partner versucht dabei zu helfen. Zuletzt ging es in zwei Gruppen mit dem Bus zurück. Die wartende Gruppe hatte dadurch noch Zeit sich eigenständig im Museum Unterlinden umzugucken. In der Jugendherberge haben wir die Ergebnisse der Umfrage ausgewertet und dabei besonders auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Deutschland geachtet. Allgemein lässt sich sagen, dass es trotz des gemischten Wetters ein sehr schöner und interessanter Tag war. Mein persönliches Highlight war der Besuch der wirklich schönen Altstadt mit den Fachwerkhäusern. Dazu noch einen französischen Crêpe hat die perfekte Mischung gemacht.

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