Kinderrechte am LGÖ – “The world´s children´s prize 2019”

Die Menschenrechte gehören zu den elementaren, grundlegenden Rechten, ohne die ein geordnetes menschliches Miteinander nicht möglich ist. Mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte” haben die Vereinten Nationen 1948 eine Resolution verfasst, die als Absichtserklärung die darin enthaltenen Menschenrechte in möglichst allen Staaten durchsetzen und schützen will. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“. Doch trotz der ausdrücklichen Berücksichtigung der Menschenrechte, leiden noch immer Millionen von Menschen unter Hunger, Not, Vertreibung, Ausgrenzung und sonstiger Unterdrückung. In vielen Fällen sind besonders diejenigen am stärksten betroffen, die nicht für die Umstände verantwortlich sind und sich am wenigsten wehren können, die Kinder. Das Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindesist somit das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrumentarium für Kinder, dasvon der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Bis auf einen einzigen Staat — die USA— haben alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention ratifiziert. Doch genug jetzt mit der internationalen Politik und der Vergangenheit.

Die Idee ist so lebendig wie am ersten Tag und jetzt ist es wieder soweit, das Lied „We are the World, we are the Children“ ertönt in der Aula des LGÖ und ……. Doch bevor wir ihnen die diesjährigen Kinderrechtshelden und das Wahlergebnis präsentieren, möchten wir uns und dieses Projekt genauer vorstellen. Wir sind Manuela Barth Larios, Jana Schick, Naila Sehovic , Ceyda Toköz, und Sophie Weissmann gehen in die achte Klasse und leiten dieses Projekt seit drei Jahren. Der World´s Children´s Prize ist das größte Bildungsprogramm für Kinderrechte und Demokratie, bei dem jedes Jahr drei phantastische Kinderrechtshelden für den Preis nominiert werden. Bei ihnen handelt es sich um Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich in besonderer Weise für die Einhaltung der Kinderrechte einsetzen. Diese Aktion findet in Schulen auf der ganzen Welt statt und wird von Schülern für Schüler organisiert. Es wird darüber abgestimmt, wer den World’s Children’s Prize bekommen soll, den einzigen Preis für Kinderrechte, der von uns Kindern selbst verliehen wird. Bisher haben sich mehr als 38 Millionen von uns auf der ganzen Welt mit diesem Programm beschäftigt. Mehr als 70.000 Schulen in 113 Ländern haben sich angemeldet und unterstützen den World´s Children´s Prize.

Dieses Jahr stehen Ashok Dyalchand, Spes Nihangazaund Guylande Mesadieubereit, um gewählt zu werden. Ashoksetzt sich seit über 40 Jahren gegen Kinderehen in Indien ein und klärt Mädchen auf und hilft ihnen. Sie gehören dann einem Girl Club an. Außerdem klärt er Jungen auf, um Kinderehen zu vermindern. Diese gehören dann einem Jungs Club an. Spessetzt sich besonders für Waisenkinder in Burundi ein, die ihre Eltern durch Aids oder im Krieg verloren haben. Ihrer Organisation baut Waisenhäuser und verbessert die medizinische Versorgung. Ihr Engagement geht soweit, dass sie persönlich Kinder aufnimmt, die in Not sind. Guylandekümmert sich seit 20 Jahren um Sklaven- und Straßenkinder in Haiti, die in Not sind und hilft ihnen, eine Geburtsurkunde zu bekommen und in die Schule zu gehen. So, und jetzt sind sie bestimmt gespannt, wie die Wahl ausging. Hier das amtliche Ergebnis, das wir umgehend nach Schweden weitergeleitet haben.

Ashok Dyalchand:                     35 Stimmen
Spes Nihangaza:                       30 Stimmen
Guylande Mesadieu:                 62 Stimmen

Herzlichen Glückwunsch an Guylande Mesadieu, die zur diesjährigen Kinderrechtsheldin gewählt wurde. Wenn sie Interesse haben besuchen sie einfach die Seite https://worldschildrensprize.org

Ihr Team für Kinderrechte

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